Wenn du einen Texter beauftragst, einen Blog-Artikel zu schreiben, hast du zu Recht hohe Erwartungen. Du kannst selbst einiges dazu beitragen, dass am Ende der Artikel herauskommt, den du dir vorgestellt hast – oder ein noch besserer! Ein gutes Kunden-Briefing ist die Voraussetzung, damit ein Blog-Artikel dich wirklich deinen Zielen näher bringt und nicht nur „noch ein Text“ ist.

Ein schriftliches Briefing ist ein Muss!

Ich arbeite bei Neukunden nur mit schriftlichen Briefings. Sie beugen Missverständnissen vor; wir beide wissen dann, was wir vereinbart haben. Außerdem gibt dir ein schriftliches Briefing die Möglichkeit, dich intensiv mit deinem geplanten Blog-Artikel zu befassen und alle wichtigen Informationen zusammenzustellen.

Beim ersten Auftrag sollte das Briefing ausführlich sein. Je besser wir uns kennen und je mehr ich für dich geschrieben habe, desto kürzer können die Briefings ausfallen oder wir können „auf Zuruf“ arbeiten.

Wenn du keine eigene Vorlage für ein Briefing hast, verwende das folgende Muster:

Vorlage: Briefing für einen Blog-Artikel

Die ersten drei Punkte des Briefings musst du mir nur einmal liefern, zu Beginn unserer Zusammenarbeit.

A. Unternehmen

Beschreibe dein Unternehmen: Wer ihr seid, was ihr tut, was eure Motivation ist, wer eure Kunden sind und was ihr euren Kunden anbietet. Zahlen und Fakten sind wichtig, jedoch möchte ich vor allem die „Persönlichkeit“ deines Unternehmens kennenlernen.

B. Zielgruppe(n)

An wen richtet sich dein Blog? Beschreibe die Zielgruppe(n) möglichst konkret. Arbeite am besten mit Käufer-Personas. (Mehr Information zu Personas im Marketing)

Sage mir, welchen Ton, welche Anrede (Du/Sie) oder Ausdrucksweise deine Zielgruppe bevorzugt, sofern ich dies nicht aus den Personas ableiten kann.

C. Nutzungsart

Wo und wie möchtest du die Blog-Artikel nutzen?

Wer wird als Autor genannt: Ich, jemand anderes, niemand?

Folgende Informationen benötige ich für jeden einzelnen Blog-Artikel:

1. Arbeitstitel

Ein vorläufiger Titel für deinen geplanten Artikel; ich weiß dann, worum es etwas geht und es macht die Kommunikation einfacher.

2. Inhaltsangabe

Worum soll sich der Artikel drehen? Beschreibe das Thema und den Inhalt so ausführlich wie nötig.

3. Customer Journey und Persona

Für welche deiner Personas (oder Zielgruppen) und welche Phase der Customer Journey ist der Artikel vorgesehen?

Wähle eine der vier folgenden Phasen aus:

  • Aufmerksamkeit: Der Leser stöbert im Netz oder informiert sich allgemein über ein Thema.
  • Recherche: Der Leser sucht spezielle Informationen zu einem Thema und eventuell schon nach passenden Produkten oder Dienstleistungen.
  • Entscheidung/Kauf: Der Leser sucht Informationen, um eine Produktauswahl und die endgültige Kaufentscheidung zu treffen.
  • Nach dem Kauf: Der Leser sucht nach Tipps, wie er das Produkt noch besser nutzen kann oder was er bei Problemen tun kann.

4. Zielsetzung

Welches Ziel verfolgst du mit dem Artikel?

Welches Ziel soll der Leser durch den Blog-Artikel erreichen?

Kannst du nicht beide Fragen eindeutig beantworten, überarbeite das Konzept für den Artikel.

5. Call-to-action

Was soll ein Leser konkret unternehmen, nachdem er den Artikel gelesen hat?

Nenne mir Links, die ich in den Text einbauen soll beziehungsweise welche interaktiven Elemente wie Buttons oder Anmeldeformulare du später in den Text einbauen wirst.

6. SEO-Keywords

Soll der Blog-Artikel auf ein bestimmtes SEO-Keyword optimiert werden? Wenn ja, nenne mir bitte das Haupt-Keyword und maximal zwei weitere Keywords.

7. Bildredaktion

Soll ich passende Bilder zum Artikel auswählen?

Wenn ja, sage mir, wie viele und beschreibe den Stil oder die Art an Motiven, die du dir wünschst. Beispiele sind am besten!

Du kannst mir auch eine Quelle nennen, wo ich Bilder besorgen soll; zum Beispiel ein Fotoportal, für das du einen Zugang hast.

8. Sonstige Informationen und Vorgaben

Notiere unter anderem:

  • Inhaltliche Vorgaben zu Titel, Artikelformat, Aufbau, Hauptpunkte, etc.
  • Wichtigen Formulierungen oder Begriffe, die ich verwenden soll.
  • Informationen zu Produkten und Services, die ich erwähnen soll; zum Beispiel Produktbroschüren oder Links zu Produktwebseiten.
  • Weitere Ressourcen zur Recherche: Wenn du bestimmte Inhalte anderer Webseiten gut findest und ich mich daran orientieren soll, schreibe mir die jeweiligen Links auf.

Dieser Punkt ist optional, aber überspringe ihn nicht leichtfertig. Machst du nach der Lieferung des ersten Textentwurfs noch Vorgaben, die du im Briefing nicht genannt hast, berechne ich dir meine Arbeitszeit für notwendige Änderungen zusätzlich.

9. Umfang des Artikels

Minimum/Maximum an Wörtern oder Zeichen, sofern erforderlich. Selbst wenn du keine festen Vorgaben hast, brauche ich eine grobe Vorstellung davon, wie lang der Artikel werden soll.

10. Gewünschtes Lieferdatum

Wann benötigst du den Entwurf und die finale Fassung des Textes? Bitte beachte, dass Lieferdaten so lange unverbindlich sind, bis ich sie dir schriftlich bestätige.

Stellst du fest, dass dir einige Informationen für das Briefing fehlen und du über manche Fragen noch gar nicht nachgedacht hast? Perfekt! Dann hat dir meine Briefing-Vorlage sogar geholfen, wichtige Grundlagen einer erfolgreichen Content-Marketing-Strategie zu verstehen.

Falls du Fragen hast oder mich gleich mit einem Blog-Artikel beauftragen möchtest, schreib mir eine Nachricht.

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