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30
Nov

You can say you to me?

categories Social Media, Twitter    

Gerade gibt es in der Xing-Gruppe “Twitter-Marketing” eine interessante Diskussion darüber, ob man als Business-Twitterer seine Follower siezen oder duzen sollte. Wie sich zeigt weiß das niemand so wirklich, auch ich habe mit dieser Frage meine Probleme. Einerseits klingt das “Sie” in der lockeren Web-Gemeinde irgendwie komisch, andererseits wird im deutschen Geschäftsalltag fast überall gesiezt.

Ich entscheide das immer von Fall zu Fall, tendiere aber (zumindest bei älteren Personen) eher zum “Sie”. Mir selbst ist das zwar nicht wichtig und so lange man nur miteinander twittert spielt das eh keine große Rolle. Schwieriger wirds nur dann, wenn man später persönlich in Kontakt kommt und sich evtl. eine Geschäftsbeziehung ergibt.

Leider führt diese Zwickmühle auch oft dazu, dass man mit Passivsätzen und anderen Konstruktionen krampfhaft die direkte Anrede umgeht.  Dem Texter ist das ein Graus. Bei solchen Problemen wünsche ich mir oft die englische Sprache, da könnten alle you zu mir sagen. Schön wäre zumindest, wenn das “Sie” mit dem Vornamen akzeptiert wäre und man sich das allzu förmliche Herr/Frau Sowieso sparen könnte. Aber es ist halt so wie es ist und vielleicht tut sich ja auch bei uns in den nächsten Jahren was in der Hinsicht.

Übrigens, falls Sie mir noch nicht folgen: twitter.com/marcelschreyer

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Kommentare

3 Kommentare zu “You can say you to me?”

  1. Julian Grandke am 30.11.2009 um 19:08 Uhr 

    Amen! RT @marcelschreyer #marktschreyer – You can say you to me? Anrede bei #twitter: http://twurl.nl/43311e

  2. Marcel Schreyer am 30.11.2009 um 20:05 Uhr 

    #marktschreyer – You can say you to me? Anrede bei #twitter: http://twurl.nl/43311e

  3. Dirk Beckmann am 30.11.2009 um 20:08 Uhr 

    "Du" oder "Sie" beim Twittern? http://bit.ly/8tjqyU

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