Diese Gesetze sollten twitternde Unternehmen beachten
Dr. Martin Schirmbacher von den Härting Rechtsanwälten hat ein E-Paper zum Thema Rechtsvorschriften für Unternehmen in Twitter geschrieben. Dort stellt er Gesetze und aktuelle Urteile zusammen, die den Rahmen für “sicheres” Twittern abstecken. Die Checkliste am Ende des Papers möchte ich hier zitieren:
- Verwenden Sie keine fremden Marken oder Namen im Twitter-Account.
- Holen Sie (Online-)Nutzungsrechte ein, wenn Sie geschützte Backgrounds oder Profilbilder nutzen.
- Binden Sie Web-Impressum ein.
- Bezahlen Sie nicht andere für Werbung auf Twitter, wenn dies nicht kenntlich gemacht wird.
- Versenden Sie keine werbenden Direkt-Nachrichten ohne Einwilligung.
- Twittern Sie nichts, was Ihnen für Ihre Unternehmenswebsite rechtlich zu unsicher wäre.
- Machen Sie Ihren twitternden Mitarbeitern Vorgaben für die Twitter-Nutzung
Ich verzichte auf Google Analytics
Nach Google Analytics wiederholt in die Schlagzeilen geraten ist habe ich mich jetzt zum Handeln entschlossen. Dass sich GA in Deutschland datenschutzrechtlich in der Grauzone bewegt ist schon lange klar. Doch scheint GA nun endgültig von grau nach schwarz zu rutschen, zumindest was man so hört und liest – als Laie kann man sich (leider) über solche rechtliche Fragen kein Urteil bilden. Um Abmahnungen vorzubeugen und mit gutem Beispiel voranzugehen, werde ich daher unsere Webseiten auf das Tracking-Tool Piwik umstellen und dies auch unseren Kunden empfehlen.
Google Analytics werde ich nur noch einsetzen, wenn es darum geht, umfangreiche Adwords-Kampagnen zu tracken. Hier gibt es meines Wissens noch keine anderen kostenlosen Tools, die das anständig beherrschen. Mit kostenpflichtigen Tools werde ich mich demnächst auch mal auseinandersetzen.
Was tut ihr in Sachen GA?
Noch frei? 5 Tipps für die richtige Internet-Adresse
Wegen der Bedeutung des Internets als Marketingkanal achten viele Gründer bei der Wahl Ihres Firmennamen darauf, ob noch passende Domains vorhanden sind. Bei reinen Onlineunternehmen kann die Internetadresse sogar erfolgsentscheidend sein. Weltweit sind schon etwa 200 Millionen Domains registriert, allein unter der Endung .de an die 13 Millionen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Ihre Wunschadresse nicht mehr frei ist. Was tun? Jetzt heißt es kreativ werden. Und die folgenden fünf Tipps beachten: Weiterlesen
Rechtssicher werben nach dem neuen UWG
Zum 31.12.2008 ist das neue UWG inkraft getreten, das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Trotz des geringen öffentlichen Interesses enthält die Neufassung zahlreiche Änderungen, welche die Tätigkeit jedes Unternehmens berühren. Gerade die Werbung gegenüber Konsumenten oder Endverbrauchern ist nochmals erheblich eingeschränkt worden. Auch Fragen des Markenschutzes und des Urheberrechts, sowie die Gestaltung von Sonderaktionen werden im UWG geregelt. Um teuren Abmahnungen vorzubeugen sollten sich also auf dem Laufenden halten. Zum Glück müssen Sie sich nicht durch beamtendeutsche Gesetzestexte kämpfen – die Kanzlei Päsel Reiff Seifried aus Frankfurt a.M. bietet den praktischen Leitfaden “Rechtssicher werben nach neuem UWG” zum Download an, der alles Wichtige schön zusammenfasst.
Werbung, nein danke! Die rechtliche Situation im Direktmarketing
Jeder kennt Sie, die kleinen Aufkleber auf den Briefkästen, die den Einwurf von Werbung verbieten. Doch über die genaue rechtliche Situation herrscht oftmals Unklarheit, wie ich in Gesprächen mitbekomme. Bei Werbung per Telefon, Fax, Email oder SMS ist es dasselbe. Viele Unternehmen bewegen sich — aus Unwissenheit — mit Ihren Methoden in einer rechtlichen Grauzone oder schon in der Illegalität. Erst wenn eine teure Abmahnung ins Haus flattert, wird man aufmerksam.
Das muss nicht sein. Die rechtlichen Bestimmungen sind größtenteils eindeutig und in zahlreichen Quellen nachzulesen. Eine gute Zusammenfassung finden Sie auf dem Merkblatt Direktwerbung — Werbung mit teletechnischen Kommunikationsmitteln der IHK Bodensee-Oberschwaben.
Halten Sie sich bitte an diese Hinweise! Sie vermeiden damit einerseits rechtliche Konflikte. Was aber noch wichtiger ist: Sie gehen damit sicher, das Sie die Zielpersonen nur auf erwünschten Wegen ansprechen. Denn wenn Sie schon bei der Kontaktaufnahme negativ auffallen, dann wird Ihre Werbung bestimmt nicht ihr Ziel erreichen, nämlich positiv in Erinnerung zu bleiben.
Hallo, ich bin Marcel Schreyer, Chef der 



