Artikel der Kategorie archiv

Begeisterung – Turbo für den Empfehlungserfolg (3)

Von Anne M. Schüller. Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch “Zukunftstrend Empfehlungsmarketing” und letzter Teil einer dreiteiligen exklusiven Artikel-Serie im Marktschreyer-Blog.

Begeisterungsfaktoren

Die ergiebigste Kategorie für massenhafte Empfehlungen? Das sind die Begeisterungsfaktoren. Mit diesen können Sie nur gewinnen. Ein Fehlen wird Ihnen vom Kunden nicht übel genommen, aber wenn Sie ihm diese bieten, wird er Sie dafür lieben. Wenn also der Elektriker nach der Montage und der Überprüfung noch höflich fragt, ob Sie im Schein dieser Lampe bevorzugt lesen oder Fernsehen wollen, Ihnen dem entsprechend eine Empfehlung für einen bestimmen Strom sparenden Glühbirnen-Typ gibt und diese gleich noch einsetzt, Ihr Wohnzimmer so sauber verlässt wie er es betreten hat und Ihnen den kleinen Aufpreis für die Sparlampe mit einem netten Augenzwinkern und einem herzlichen ‚gern geschehen’ erlässt (da es angesichts des Lampenpreises wirklich keine Rolle spielt), werden Sie wahrscheinlich sehr positiv überrascht, vielleicht sogar ein wenig begeistert sein. Weiterlesen

Begeisterung – Turbo für den Empfehlungserfolg (2)

Von Anne M. Schüller. Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch “Zukunftstrend Empfehlungsmarketing” und zweiter Teil einer dreiteiligen exklusiven Artikel-Serie im Marktschreyer-Blog.

Bestrafungsfaktoren

Mit dieser Kategorie von Produkt- und Dienstleistungsmerkmalen können Sie Ihren Kunden weder begeistern noch befriedigen, aber Sie können es sich gründlich mit ihm verderben. Wenn Sie einen Elektriker beauftragen, bei Ihnen zu Hause eine Designer-Lampe zu montieren, werden Sie eine schlussendliche Funktionsprüfung erwarten. Wird diese nicht durchgeführt und stellen Sie fest, kaum dass der Elektriker das Haus verlassen hat, dass die Lampe nicht brennt, werden Sie sehr unzufrieden sein. Macht er die Prüfung, ist das für Sie ganz normal, also nicht der Rede wert. Weiterlesen

Praxismarketing: Der nächste Kunde bitte!

Ärzte und Marketing, diese beiden Begriffe in einem Satz klingen zunächst paradox. Ärzte machen alle dasselbe, haben dank Grippeviren & Co. immer genug zu tun und halten die Wartezimmer-Zeitschrift für das Kundenbindungsinstrument schlechthin. Wo ist da Platz für Marketing?

Nun, ganz so einfach ist es nicht mehr. Einerseits werden von den Krankenkassen immer mehr Leistungen gestrichen — Geld, das den Ärzten fehlt. Andererseits gibt es ein immer größeres (privat versichertes) Klientel, welches sich Gesundheit und Schönheit gerne etwas kosten lässt. Obwohl 90% der deutschen Bevölkerung gesetzlich versichert ist stammen nur noch 65% der Praxisumsätze aus dieser Quelle. Tendenz weiter sinkend. Ärzte müssen also umdenken, wenn Sie im Werben um zahlungskräftige Kundschaft erfolgreich sein wollen. Haben Sie es bemerkt? Ich sagte Kunde, nicht Patient. Aus dem Arzt wird ein Gesundheitsdienstleister. Weiterlesen

(Un-)Freundlichkeit wirkt: Werbung mit Wechselgeld

Dieser Beitrag hat mich 50 Cent gekostet. Nämlich die 50 Cent, die meine Frau zuviel in die Parkuhr werfen musste, weil sie beim Einkauf in der Stadt kein passendes Kleingeld dabei hatte. Die erschreckende Antwort auf die Frage, warum sie denn nicht einfach in einem benachbarten Geschäft gewechselt hat: „Machen die nicht, hab´ ich schon einmal versucht. Da könne ja jeder kommen, schließlich sei man ein Laden und keine Wechselstube.“

Können Sie das verstehen? Da werden tausende Euro ausgegeben um Briefkästen mit unerwünschter Werbung vollzumüllen. Kommen die Menschen aber freiwillig vorbei mit einem Problem, das man völlig kostenlos lösen kann, wird auf stur gestellt. Mit einem solchen Verhalten beweist man nicht nur fehlende Manieren – wahrscheinlich wird der Betreffende das Geschäft für lange Zeit nicht mehr betreten. Weiterlesen

Unser bester Mann: Der Servicetechniker im Kundenkontakt

Jedes Unternehmen mit technischen Produkten hat ihn und fast jedes Unternehmen braucht ihn ab und zu: Den Servicetechniker. Doch seine Rolle im Marketing wird oftmals unterschätzt und mit recht wenig Aufmerksamkeit bedacht. Völlig zu Unrecht! In vielen Unternehmen ist der Servicetechniker der Mitarbeiter mit den meisten Kundenkontakten. In traditionellen Betrieben, die sich beim Thema Kundenbindung noch recht passiv verhalten, ist er manchmal sogar über Jahre der einzige, der mit einem Kunden zu tun hat.

Das persönliche Auftreten des Servicetechnikers kann prägt das Bild, welches der Kunde vom Unternehmen hat und kann den Ausschlag dafür geben, ob und wie lange der Kunde als Kunde erhalten bleibt – hochwertige Produkte und fachlich einwandfreier Service natürlich vorausgesetzt. Worauf ist beim Servicetermin im Sinne der Kundenbindung und der Imagepflege zu achten? Weiterlesen