Wissen ist keine Macht mehr, also verschenkt es!

Vor ein paar Tagen hat sich Leander Wattig in seinem Blog mit der Frage beschäftigt, ob es clever ist, Wissen einfach so (übers Internet) zu verschenken. Besonders in Europa sei die Ansicht noch weit verbreitet, dass Wissen Macht ist und dass man diese verliert, wenn man sein Wissen teilt. Weiterlesen

Ich verzichte auf Google Analytics

Nach Google Analytics wiederholt in die Schlagzeilen geraten ist habe ich mich jetzt zum Handeln entschlossen. Dass sich GA in Deutschland datenschutzrechtlich in der Grauzone bewegt ist schon lange klar. Doch scheint GA nun endgültig von grau nach schwarz zu rutschen, zumindest was man so hört und liest – als Laie kann man sich (leider) über solche rechtliche Fragen kein Urteil bilden. Um Abmahnungen vorzubeugen und mit gutem Beispiel voranzugehen, werde ich daher unsere Webseiten auf das Tracking-Tool Piwik umstellen und dies auch unseren Kunden empfehlen.

Google Analytics werde ich nur noch einsetzen, wenn es darum geht, umfangreiche Adwords-Kampagnen zu tracken. Hier gibt es meines Wissens noch keine anderen kostenlosen Tools, die das anständig beherrschen. Mit kostenpflichtigen Tools werde ich mich demnächst auch mal auseinandersetzen.

Was tut ihr in Sachen GA?

7 von 10 Menschen vertrauen auf Online-Bewertungen

Von wegen Online-Bewertungen sind anonym und daher unglaubwürdig. 70% aller 25.000 Befragten einer Nielsen-Studie vertrauen auf Bewertungen, die im Internet veröffentlicht wurden. Nur noch Empfehlungen von Freunden oder Bekannten (90%) werden als noch vertrauenswürdiger eingestuft.

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Klassische Werbung ist rausgeschmissenes Geld!

Henry Ford hatte nicht recht: Nicht 50% seiner Werbeausgaben sind umsonst, sondern 84%! Wenn man die Ausgaben für klassische Werbung betrachtet und wenn man die Studie Effectiveness of 500 Consumer & B2B Marketing Programs zitiert. Darin heißt es unter anderem:

  • 84% aller Marketing-Programme führen zu weniger Marktanteil, nicht mehr
  • die meisten Neukundengewinnungs-Programme erreichen nicht den Break-even
  • weniger als 10% von Produkteinführungen gelingen
  • die meisten Verkaufsförderungsprogramme erzielen einen negativen R.O.I
  • der R.O.I. für Werbung lag unter 4%
  • bei einer Verdoppelung von Werbeausgaben für etablierte Produkte stieg der Umsatz nur zwischen 1 und 2%

Die Zukunft gehöre den Web-Angeboten, der Suchmaschinen-Optimierung sowie Maßnahmen zur Förderung der Mundpropaganda. Höchst interessant: Die Studie stammt von 2005!!! Mittlerweile müsste man Social Media unbedingt hinzufügen.

Noch verwunderlicher, dass die Erkenntnisse einer 5 Jahre alten Studie in den Köpfen der meisten Unternehmer immer noch nicht angekommen ist. Ob sich das bald ändern wird? Wenn man bedenkt, dass sich Fords Marketing-Weisheiten aus der Mottenkiste bald 100 Jahre halten, dann… naja, die Hoffnung stirbt zuletzt. ;-)

In diesem Sinne, liebe Leute: Macht was aus eurem Marketing-Budget.

Gefunden bei Hugo E. Martin

Mini macht Müll-Marketing

IM Müll kann man oft mehr über eine Person erfahren als sonstwo. So sagt man zumindest, selbst noch im 2.0-Zeitalter. Mini macht sich das zunutze und strickt eine Guerilla-Aktion daraus. Offensichtlich gab es  (in Holland) ein paar glückliche, die einen Mini geschenkt bekommen haben… ;-)

Diese Aktion finde ich klasse, weil genauso günstig wie effektiv. Das kann jeder Laden um die Ecke machen. Einfach eine auffällige, ungewöhnliche Verpackung irgendwo in der Stadt platzieren: In Mülltonnen, auf Sperrmüllhaufen, in Containern, wo es eben passt. Und schon schauen die Passanten und wünschten sich, sie hätten diese Verpackung öffnen dürfen. Der “Absender” sollte natürlich erkennbar sein, sonst bringts ja nix. Los gehts, Müll-Marketing-Ideen ausdenken und machen!

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Googlest du noch oder forestlest du schon?

Forestle ist eine Suchmaschine, basierend auf der Yahoo-Engine. Gähn… Na und? Das besondere ist, ich zitiere:

Forestle ist eine unabhängige nicht-profitorientierte Webseite. Alle Überschüsse gehen an das “Adopt an Acre” Programm unserer gemeinnützigen Partnerorganisation The Nature Conservancy und kommen somit dem nachhaltigen Schutz der Regenwälder weltweit zugute. Derzeit nutzen etwa 50.000 Menschen Forestle und jeden Tag werden so mehrere tausend Quadratmeter Regenwald gerettet.

Eine Suchanfrage bei Google, so heißt es, verbraucht genau so viel Energie wie eine Energiesparlampe in einer Stunde. Wenn ich also schon so viel Licht brennen lasse schütze ich wenigstens ein paar m² Wald damit. Gute Sache, ich bin dabei!

Wenn du dir etwas wünschst…

…solltest du besser nicht kleinlich sein. Sonst könnte dir dasselbe passieren wie in diesem Werbespot für den VW Golf.

Die Social-Media-Top-Trends 2010

Nach den Konsumtrends muss sich der Marktschreyer natürlich auch um die neuesten Entwicklungen im Bereich Social Media kümmern. Hier tut sich extrem viel, alle paar Monate ändert sich die Landschaft.  Es ist ja auch nicht mal ein Jahr her, seit in Deutschland Twitter, Facebook und Co. ihren Siegeszug begonnen haben.

Was dürfen wir also nächstes Jahr an spannenden Trends erwarten? Mike Schnoor vom Sichelputzer-Blog hat liebenswerterweise einen ausführlichen Artikel darüber geschrieben. Die für mich interessantesten Punkte fasse ich hier zusammen: Weiterlesen

Die Konsum-Top-Trends 2010

Was sind die Top-Trends im nächsten Jahr? Das wüssten wir alle gerne. Denn die besten Produkte und Dienstleistungen sind natürlich die, welche die dringenden Bedürfnisse der Menschen aufgreifen und bedienen. Leider können wir alle nicht in die Zukunft schauen. Doch Trends zeichnen sich oft schon im Voraus ab, man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen.

TrendHunter.tv macht 20 Vorschläge für die Top-Trends 2010. Darunter sind solche Trends wie Selbstbedienung, Nostalgie-Marketing, Cowdsourcing, Ökologische Architektur, Zurschaustellung von Emotionen und Schwächen und Do-it-yourself-Dekoration. Die englischen Wortschöpfungen, mit denen die Trends benannt werden, sind teils echt der Knaller! Die kann ich gar nicht treffend ins Deutsche übersetzen. Und das sind die Top20:

Auch wenn die Trends sicher in erster Linie Amerikanisch sind sehe ich doch viele Parallelen zum deutschen Markt. Welche der Trends haltet ihr für die Wichtigsten? Zieht ihr aus den Trends irgendwelche Schlüsse für euer Geschäft?

Drei Viertel aller deutschen Haushalte sind online

Fast drei Viertel der Deutschen haben zu Hause einen eigenen Internetzugang. Das sind 29 Millionen Haushalte, zwei Millionen mehr als noch 2008, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Wollt ich nur mal erwähnen, falls noch irgendjemand den Sinn von Online-Marketing bezweifelt… ;-)

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